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Das goldene Trump-Phone T1 ist Realität und erscheint diese Woche – ja, das ist kein Witz
Goldenes Gehäuse, eine US-Flagge auf der Rückseite und der Werbeslogan “American-Proud Design” (zu Deutsch etwa “Design mit amerikanischem Stolz”): Schon optisch will das Trump-Phone ein politisches Statement sein. Genau dieses auffällige Branding macht das T1 seit seiner Vorstellung zu einem der ungewöhnlichsten Smartphone-Projekte der vergangenen Jahre.
Nach monatelangen Verzögerungen soll das Gerät nun tatsächlich bei ersten Käufern ankommen. Noch in dieser Woche soll die Auslieferung der ersten vorbestellten Geräte beginnen, wie der Unternehmenschef Pat O’Brien gegenüber Reuters bestätigte. Lange war unklar, ob das Smartphone überhaupt erscheinen würde.
Das goldfarbene Android-Smartphone war ursprünglich bereits für August 2025 angekündigt worden. Danach verschob Trump Mobile den Verkaufsstart mehrfach. Auch Angaben zu Technik, Produktion und Design wurden immer wieder angepasst.
Was ist das Trump-Phone?
Das T1 ist ein Android-Smartphone, das für 499 US-Dollar von Trump Mobile angeboten wird. Es verfügt über ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hertz, einen Snapdragon-Prozessor, 512 GB Speicher, einen 5.000-mAh-Akku mit 30-Watt-Schnellladen sowie ein Triple-Kamerasystem.
Besonders auffällig ist die goldene Optik. In Werbevideos hebt Trump Mobile zudem hervor, dass das Gerät anders als viele aktuelle Oberklasse-Smartphones noch eine klassische 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse besitzt. Zum Lieferumfang soll außerdem eine transparente Schutzhülle gehören.
Warum der Start so umstritten war
Seit der Vorstellung im Juni 2025 wurde das T1 immer wieder kritisch begleitet. Zum einen änderte Trump Mobile mehrfach Werbeaussagen zur Fertigung. Anfangs war von einem in den USA entwickelten und gebauten Smartphone die Rede. Branchenanalysten zweifelten das früh an, weil es in den USA kaum Infrastruktur für eine vollständige Smartphone-Produktion gibt.
Nun spricht das Unternehmen nur noch davon, dass die ersten Geräte in den USA montiert werden, wie Reuters berichtet. Das ist ein deutlich enger gefasster Anspruch als die ursprüngliche Kommunikation.
Zum anderen sorgten die langen Verzögerungen für Skepsis. Kunden mussten 100 US-Dollar anzahlen, während konkrete Liefertermine immer wieder nach hinten verschoben wurden. Kritische Medienberichte stellten deshalb zeitweise infrage, ob das Gerät tatsächlich produziert wird.
Auch das Design hat sich mehrfach verändert
Nicht nur der Zeitplan änderte sich. Auch das Design wurde offenbar mehrfach überarbeitet. Frühere Produktbilder zeigten eine andere Kameraanordnung, zudem variierten Angaben zur Displaygröße auf der Website. Solche Änderungen sind bei Hardware-Projekten nicht ungewöhnlich, sie verstärkten hier aber die Zweifel an der finalen Serienreife.
Politische Debatte rund um Trump Mobile
Das Gerät sorgt auch politisch für Diskussionen. Kritiker sehen einen möglichen Interessenkonflikt, weil die Marke den Namen des amtierenden US-Präsidenten trägt. Das Weiße Haus weist solche Vorwürfe zurück und verweist darauf, dass Trumps Vermögen von seinen Kindern verwaltet werde.
Trump Mobile selbst tritt seit Juni 2025 als virtueller Mobilfunkanbieter auf und nutzt die Netzinfrastruktur bestehender US-Netzbetreiber. Der angebotene Monatstarif kostet 47,45 Dollar – eine Anspielung auf Donald Trumps Rolle als 45. und 47. Präsident der USA.
Einordnung
Mit dem Versand der ersten Geräte endet vor allem eine lange Phase der Unsicherheit. Ob das T1 technisch überzeugt, ist damit aber noch nicht beantwortet. Entscheidend werden nun erste unabhängige Tests sein. Erst dann wird klar, wie sich das Gerät im Alltag schlägt und ob das Trump-Phone seinen Preis rechtfertigt.
Für den Smartphone-Markt dürfte das Gerät kaum direkte Auswirkungen haben. Als politisch aufgeladene Markenwette bleibt es aber eines der ungewöhnlichsten Android-Projekte der vergangenen Jahre.
Lesetipp: Die besten Smartphones im Test
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vSIM einfach erklärt: Besser als eSIM und iSIM?
Die SIM-Karte hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Von der physischen Plastikkarte über die fest verbaute eSIM bis hin zur iSIM, die direkt in den Prozessor des Geräts integriert ist. Die vSIM geht noch einen Schritt weiter und verzichtet vollständig auf Hardware. Alle Infos dazu im Folgenden.
Was ist eine vSIM?
Die vSIM ist eine vollständig Software-basierte SIM-Lösung. Ihre SIM-Identität wird nicht auf einem Chip im Gerät gespeichert, sondern in der Cloud. Von dort aus authentifiziert sich das Gerät im Mobilfunknetz.
Das klingt abstrakt, hat aber einen entscheidenden praktischen Vorteil: Die vSIM ist nicht an ein bestimmtes Gerät gebunden. Sie lässt sich theoretisch auf jedem kompatiblen Gerät sofort aktivieren und genauso schnell wieder deaktivieren.
vSIM, eSIM, iSIM: Was ist der Unterschied?
Die drei Technologien bauen aufeinander auf, sind aber grundlegend verschieden. Die eSIM ist ein fest im Gerät verlöteter Chip, der digital bespielt wird. Eine physische Karte müssen Sie nicht mehr tauschen, die Hardware bleibt aber weiterhin im Gerät. Die eSIM ist bereits weit verbreitet und wird von den meisten aktuellen Smartphones, Smartwatches und Tablets unterstützt. Alles dazu lesen Sie in unserem Artikel “eSIM erklärt: Alle Vorteile und Nachteile im Überblick“.
Bei der iSIM ist die SIM-Funktion direkt in den Prozessor des Geräts integriert, es gibt also keinen separaten Chip mehr. Das spart Platz und Strom. An Hardware gebunden bleibt sie dennoch. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel “iSIM kommt: Wie die integrierte SIM Platz spart, Strom senkt und Sicherheit erhöht“.
Die vSIM löst sich komplett von der Hardware. Die SIM-Identität existiert ausschließlich als Software in der Cloud. Das macht sie flexibler als alle Vorgänger, stellt aber auch höhere Anforderungen an die Sicherheitsinfrastruktur.
Wo wird die vSIM heute eingesetzt?
Für die meisten Verbraucher ist die vSIM noch Zukunftsmusik. In der Praxis ist sie heute vor allem in drei Bereichen relevant: bei IoT-Geräten, vernetzten Fahrzeugen und Unternehmensanwendungen. Also überall dort, wo viele Geräte gleichzeitig verwaltet werden müssen und ein physischer SIM-Tausch schlicht unpraktisch wäre. Smartwatches, Industriesensoren oder Flottenfahrzeuge sind weitere typische Einsatzgebiete. Für ein normales Smartphone ist sie hingegen noch keine Option.
Was kann die vSIM besser als eSIM und iSIM?
Die vSIM bietet vor allem eines: Flexibilität. Die SIM-Identität ist nicht an ein bestimmtes Gerät gebunden und lässt sich daher jederzeit übertragen, ohne dass etwas umprogrammiert oder neu eingerichtet werden muss. Da kein SIM-Slot mehr nötig ist, können Hersteller ihre Geräte schlanker und robuster bauen.
Neben der Flexibilität spart die vSIM auch Kosten. Weil keine SIM-Karte mehr produziert, versendet und eingebaut werden muss, entfällt ein erheblicher Teil des logistischen Aufwands in der Herstellung. Anbieterwechsel, Aktivierung und Deaktivierung laufen komplett per Software, ohne dass jemand das Gerät anfassen muss. Und ohne Hardware-Komponenten zieht die vSIM auch weniger Strom, was besonders für batteriebetriebene IoT-Geräte ein relevanter Faktor ist.
SIM eSIM iSIM vSIM Hardware Physische Karte Verlöteter Chip Im Prozessor integriert Keine Austauschbar Ja Nein Nein Nein Fernverwaltung Nein Ja Ja Ja Stromverbrauch Mittel Mittel Gering Sehr gering Gerätegröße Slot nötig Slot nötig Kein Slot Kein Slot Sicherheit Hardware Hardware Hardware Cloud GSMA-Standard Ja Ja Ja Nein Für Verbraucher Ja Ja Teilweise Nein Typischer Einsatz Smartphones Smartphones, Wearables IoT, Wearables IoT, Unternehmen Vergleich von physischer SIM, eSIM, iSIM und vSIM Wo liegen die Schwächen der vSIM?
Die vSIM steht und fällt mit der Cloud. Ohne Hardware-Chip hängt die Sicherheit vollständig an der Software und der Cloud-Infrastruktur dahinter. Fällt diese aus oder wird sie kompromittiert, ist die Verbindung weg. Hinzu kommt, dass die GSMA (die globale Standardisierungsorganisation für Mobilfunktechnologien) bislang keinen offiziellen Standard für die vSIM verabschiedet hat.
Viele Lösungen am Markt sind deshalb proprietär und funktionieren je nach Anbieter unterschiedlich. Für Unternehmen, die auf zertifizierte und herstellerübergreifend kompatible Technologie angewiesen sind, schafft das Unsicherheit.
Für Verbraucher spielt die vSIM ohnehin noch keine Rolle. Es gibt bislang keine Smartphones oder Consumer-Geräte, die sie unterstützen. Wenn Sie ein neues Gerät einrichten möchten, ist die eSIM Ihre beste Option. Welche Anbieter empfehlenswert sind und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier: Darum brauchen Sie eine eSIM und das sind die besten Anbieter.
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Darum brauchen Sie immer noch ein Festnetztelefon zu Hause – kein Witz
Smartphones dominieren den Alltag – doch wer denkt, Festnetztelefone seien deswegen überholt, der übersieht ihr verborgenes Potenzial. Moderne DECT-Geräte in Verbindung mit der Fritzboxbieten Komfort, Smart-Home-Steuerung und Sicherheit, die so manches Handy alt aussehen lassen.
Wenn das Smartphone im Funkloch hängt, Gespräche über Whatsapp nervig rauschen oder der Akku im unpassendsten Moment den Dienst quittiert, dann läuft das Festnetz immer noch still, stabil – und mit überraschend cleveren Zusatzfunktionen.
Das Festnetz lebt – dank der Fritzbox
Das Fritzfon X6dient als Steuereinheit für das Heimnetz: Es zeigt Wetterdaten oder E-Mails, steuert Smart-Home-Komponenten und kann Live-Bilder von Türsprechanlagen übertragen. Alle Funktionen werden lokal über die Fritzbox verwaltet, ohne dass eine Cloud-Anbindung oder zusätzliche Apps erforderlich sind. AVM
Wer eine Fritzbox zu Hause hat, braucht kein Smartphone, um smart zu leben. Moderne DECT-Telefone wie das aktuelle Top-Modell Fritzfon X6 (mit großem Display und einer praktischen Favoritentaste) oder das bewährte C6werden nahtlos eingebunden und machen das Telefon zur Schaltzentrale des Hauses. Mit einem Tastendruck lässt sich etwa das Licht dimmen, eine smarte Steckdose ausschalten oder die Heizung absenken.
Hinweis für Käufer: AVM hat das Branding vereinheitlicht. Viele Geräte laufen nun unter dem Namen Fritz Smart (zum Beispiel der Heizkörperregler Fritz Smart Thermo 302). Das Fritzfon bleibt aber die gewohnte Zentrale für alles. Selbst Wetterberichte und RSS-Feeds können Sie direkt am Hörer abrufen. So genügt morgens ein Blick aufs Display, um zu wissen, ob man besser den Regenschirm einpackt.
Auch Unterhaltung ist geboten: Fritzfons können Internetradio oder Musik vom NAS(Mediaserver) direkt abspielen. Das Telefon dient dabei auch als Controller für Ihr Smart-Home: So können Sie beispielsweise über das Telefonmenü smarte Steckdosen aktivieren, an denen Ihre Hi-Fi-Anlage oder Aktivboxen hängen. Dazu kommen der praktische Zugriff auf viele Fritzbox-Funktionen wie die Aktivierung des WLAN-Gastzugangs, Durchsehen von Anruflisten oder Abhören des Anrufbeantworters. Das funktioniert alles komplett lokal, ohne Cloud-Zwang, App-Gedöns oder Werbeeinblendungen.
Warum das Festnetz manchmal einfach besser ist
Natürlich kann das Smartphone mehr. Aber: Das Festnetz punktet dort, wo Mobilgeräte oft versagen. Die Verbindung bleibt stabil, selbst wenn das Handy längst seinen Sendemast verloren hat – DECT-Funk deckt auch Keller und Randzonen zuverlässig ab. Ein riesiger Bonus im Jahr 2026 ist die Sicherheit vor Telefon-Spam: Die Fritzbox kann Online-Telefonbücher (wie Tellows) einbinden, die Anrufe automatisch bewerten. Das Telefon klingelt nur noch, wenn es seriös ist – den Rest filtert die Box im Hintergrund weg.
Fritzbox 7690 im Preisvergleich:
ShopPreisProduktPreisAuch in Sachen Alltagstauglichkeit spielt das Festnetz seine Stärken aus: kein leerer Akku, kein Ladegerät-Chaos, kein „5-Prozent-Panikmoment“ vor einem wichtigen Anruf. Und wer Wert auf Privatsphäre legt, findet in der Kombination DECT-Telefon und Fritzbox eine wohltuende Entschleunigung: keine Apps, die Berechtigungen wollen, keine Sprachassistenten, die mithören, kein Daten-Tracking im Hintergrund. Das Festnetztelefon tut einfach, was es soll – und das zuverlässig.
Dazu kommt die fast vergessene Einfachheit. Denn jeder versteht, wie es funktioniert: auch Omas, Kinder oder Technikmuffel. Kein Menü-Wirrwarr, keine versteckten Einstellungen, kein Software-Update, das plötzlich alles verändert.
Bonuspunkte für Technikfans
Wer denkt, das Festnetz sei nur etwas für Technikverweigerer, irrt gewaltig. Gerade Power-User können mit Fritzfons und ähnlichen Modellen erstaunlich tief ins Heimnetz eintauchen. Damit lassen sich Kontakte aus Google oder Outlook zum Beispiel automatisch ins Telefonbuch übernehmen. Ohne umständliche manuelle Pflege. Verpasste Anrufe oder neue Nachrichten erscheinen auf Wunsch sogar per E-Mail auf dem Smartphone.
Darüber hinaus lässt sich mit manchen Modellen die WLAN-Abdeckung prüfen oder ein Repeater steuern – das gilt 2026 besonders für die Feinjustierung der neuen Wi-Fi 7 Repeater im Mesh-System, die sich bequem per Tastendruck am Hörer optimieren lassen. Sogar der Anrufbeantworter kann sich als smarter Alltagshelfer entpuppen: Er nimmt nicht nur Nachrichten auf, sondern schickt sie auch als Audiofile per Mail weiter oder macht sie über die Fritz-App von unterwegs abrufbar. Kurz gesagt: Das gute alte Telefon ist längst kein Telefon mehr – sondern ein stromsparender Mini-Controller für Ihr Smart-Home mit Dauerakku und Wohlfühlfaktor.
Neugierig geworden? Hier stellen wir Ihnen die besten DECT-Telefone für Ihre Fritzbox mit starken Zusatzfunktionen vor.
Fazit: Ein bisschen Retro, viel Vernunft
Das Festnetztelefon ist kein Relikt aus der Vergangenheit, sondern ein unterschätzter Ruhepol in einer überdigitalisierten Welt. Während Smartphones ständig vibrieren, Apps um Aufmerksamkeit buhlen und Akkus uns im Stich lassen, läuft das Festnetz still, stabil und oft erstaunlich cleverer.
In Kombination mit der Fritzbox wird es zur Schaltzentrale des Hauses, verbindet Smart-Home-Komfort mit klassischer Zuverlässigkeit und bietet Privatsphäre, die kein Sprachassistent garantieren kann. Das Festnetztelefon ist also kein altmodischer Rückschritt, sondern ein Stück digitale Gelassenheit.
Lesen Sie hier weiter: Die 5 besten Hacks für Ihr Festnetztelefon: Vom Relikt zum Power-Tool.
Kauftipps: Diese Geräte machen Ihr Heimnetz noch leistungsfähiger
Wenn Sie Ihr Heimnetz erweitern möchten, können Sie mit diesen Produkten anfangen.
Fritzbox 5690 Pro: Das High-End-Flaggschiff für Glasfaser und DSL
AVM
Preis: ca. 369 Euro
Technische Details:
- Anschluss-Flexibilität: Unterstützt sowohl Glasfaser (GPON bis 2,5 GBit/s, AON bis 1 GBit/s) als auch DSL inklusive Supervectoring 35b (bis 300 MBit/s)
- Wi-Fi 7 (WLAN BE): Triband-Übertragung auf 2,4 GHz, 5 GHz und dem neuen 6-GHz-Band mit kombinierten Datenraten von bis zu 18,5 GBit/s
- Smart-Home-Zentrale: Integriert neben DECT ULE erstmals auch den Standard Zigbee, was die Einbindung zahlreicher Drittanbieter-Geräte (etwa Lampen von Philips Hue oder Ikea) ermöglicht
- Netzwerk & Telefonie: Ein 2,5-Gigabit-LAN-Port, vier Gigabit-LAN-Anschlüsse sowie ein USB-Anschluss für Mediaserver (NAS). Telefonanlage für bis zu sechs Schnurlostelefone und ein analoges Endgerät
- Komfort: Fünf integrierte Anrufbeantworter mit Voice-to-Mail-Funktion und einfache Mesh-Einbindung weiterer WLAN-Produkte
- Lieferumfang: Fritzbox 5690 Pro, SFP-Module (AON und GPON), 4 Meter Glasfaserkabel, 4 Meter DSL-Kabel, 1,5 Meter LAN-Kabel, Netzteil und Kurzanleitung
Die Fritzbox 5690 Pro markiert einen aktuellen technologischen Sprung im AVM-Portfolio. Sie ist als Hybrid-Lösung konzipiert, die den Übergang von DSL zu Glasfaser ermöglicht, ohne die Hardware tauschen zu müssen. Durch das neue Wi-Fi 7 und die Nutzung des 6-GHz-Bands bietet sie auch in Umgebungen mit vielen Funknetzen Stabilität und satte Datenraten.
Ein wesentlicher Vorteil für das moderne Festnetz ist dabei die Integration von Zigbee. Damit wird der Router – und in der Folge das Fritzfon – zur universellen Steuereinheit für das gesamte Smart-Home, weit über die hauseigenen Produkte hinaus. Wer eine zukunftssichere Zentrale für datenintensive Anwendungen wie VR-Streaming oder Cloud-Computing sucht und gleichzeitig sein Smart-Home herstellerübergreifend vernetzen möchte, findet hier das passende Modell.
Fritzbox 7590 AX: Preis-Leistungs-Tipp für klassische Anschlüsse
FRITZ!
Preis: 269 Euro
Technische Details:
- WLAN-Standard: Wi-Fi 6 (WLAN AX) mit Dualband 4×4 – bis zu 2.400 MBit/s (5 GHz) + 1.200 MBit/s (2,4 GHz)
- Internet: VDSL-Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s
- Mesh-Funktion: Intelligente Zusammenführung mehrerer FRITZ!-Geräte zu einem einheitlichen WLAN
- Telefonie: Integrierte VoIP-Telefonanlage, Basis für bis zu 6 DECT-Telefone, 2 analoge Anschlüsse
- Komfortfunktionen: 5 Anrufbeantworter mit Voice-to-Mail, zentrale Telefonbücher, Smart-Home-Steuerung für Fritz-DECT-Geräte
- Mediaserver: Streaming von Musik, Filmen und Bildern (USB/NAS) im Heimnetz, kompatibel mit IPTV, VoD und 4K-Streaming
- Extras (Amazon Edition): Inklusive Sandisk Ultra Luxe 64 GB USB-Stick (USB 3.2 Gen 1, bis 150 MBit/s)
- Lieferumfang: Fritzbox 7590 AX, Netzteil, 4 Meter DSL-Kabel (TAE/TST/RJ11), 1,5 Meter LAN-Kabel, USB-Stick, Installationsanleitung
Die Fritzbox 7590 AX ist mittlerweile so etwas wie ein solider Oldtimer von AVM. Sie funktioniert nach wie vor tadellos an DSL-Anschlüssen und ist eine gute Wahl für alle, die bewährte Technik suchen, ohne einen Aufpreis für die allerneuesten Standards zu zahlen. Zwar wird sie technisch mittlerweile von Flaggschiffen wie der 7690oder der 5690 Pro(mit Wi-Fi 7) überholt, doch als Preis-Leistungs-Tipp bietet sie nach wie vor alles, was ein modernes Heimnetz braucht.
Das Gerät kombiniert stabiles Wi-Fi 6 mit starker DSL-Performance und bietet genug Leistung, um Streaming, Smart-Home und Homeoffice gleichzeitig zuverlässig zu versorgen. Dank der integrierten Mesh-Funktion verschmelzen damit auch andere Produkte des Herstellers zu einem nahtlosen WLAN.
Auch beim Thema Komfort punktet die 7590 AX weiterhin: Sie fungiert als Telefonzentrale für bis zu sechs DECT-Handgeräte, verwaltet Anrufbeantworter, Kontakte und Smart-Home-Komponenten wie Heizkörperregler oder Steckdosen. Der integrierte Mediaserver macht sie zudem zum zuverlässigen Entertainment-Hub für Filme, Musik und Fotos im ganzen Haus.
Fritzfon X6: Die moderne Systemzentrale
AVM
Preis: 99 Euro
Technische Details:
- Display: Hochwertiges 2,4-Zoll-Farbdisplay mit hoher Auflösung; ausgestattet mit Helligkeits- und Bewegungssensor für energieeffizienten Betrieb
- Telefonie: HD-Telefonie mit natürlichem Klangbild, Full-Duplex-Freisprechen
- Smart-Home & Favoriten: Steuerung von WLAN-Schaltungen und Smart-Home-Anwendungen; zusätzliche seitliche Taste für den Schnellzugriff auf frei belegbare Favoriten.
- Internetdienste & Komfort: Empfang von E-Mails, Webradio, Podcasts und RSS-Feeds; Anzeige von Live-Bildern von Webcams oder Türsprechanlagen
- Akkuleistung: Bis zu 16 Stunden Gesprächsdauer, bis zu 10 Tage Stand-by-Betrieb
- Zusatzfunktionen: Mehrere Anrufbeantworter mit Fernabfrage, Telefonbücher für bis zu 300 Einträge, Babyfon-Funktion, Weckruf und Rufumleitung
- Lieferumfang: Fritzfon X6 (Black), Ladestation inklusive Netzteil, Li-Ion-Akku, Kurzanleitung
Das Fritzfon X6 ist das aktuelle Top-Modell unter den DECT-Telefonen von AVM und wurde für eine tiefere Integration ins Heimnetz entwickelt. Das große Display verbessert die Lesbarkeit von Informationen wie Wetter-Widgets oder Smart-Home-Menüs gegenüber Vorgängern dabei deutlich. Ein zentraler Vorteil gegenüber älteren Modellen ist auch die physische Favoritentaste, über die Sie häufig genutzte Funktionen (wie das Schalten einer Lichtszene oder das Abrufen des Anrufbeantworters) ohne langes Navigieren im Menü starten können.
Mit regelmäßigen Updates bleibt das Gerät auch nach dem Kauf sicher und kann potenziell mit neuen Funktionen überraschen. Wer sein Festnetztelefon auch als komfortable Fernbedienung für die Fritzbox nutzen möchte, findet im X6 derzeit die leistungsstärkste Lösung.
Fritzfon C6: Die bewährte Mittelklasse
AVM
Preis: 77 Euro
Technische Details:
- Display: Hochwertiges Farbdisplay (180 ppi) mit klarer Menüstruktur und beleuchteter Tastatur
- Telefonie: HD-Sprachqualität, bis zu 16 Stunden Gesprächsdauer, 12 Tage Stand-by, Headset-Anschluss
- Kompatibilität: Für alle FRITZ!Box-Modelle mit integrierter DECT-Basis (DSL, Kabel oder LTE)
- Smart Functions: Steuerung von WLAN, Smart-Home-Geräten (zum Beispiel Fritz-DECT 500/301) und Mediaserver-Wiedergabe
- Internetdienste: E-Mail-Empfang, Internetradio, RSS-Feeds, Podcasts, Wetterberichte, Livebilder von Webcams
- Reichweite: Bis zu 300 Meter im Freien, circa 40 Meter in Gebäuden
- Telefonbuch & Komfort: Bis zu 300 Kontakte, mehrere Anrufbeantworter mit Fernabfrage, Weckruf- und Rufumleitungsfunktionen
- Lieferumfang: Fritzfon C6 (Black), Ladestation mit Netzteil, Li-Ionen-Akku, deutschsprachige Kurzanleitung
Das Fritzfon C6 gilt als der solide Klassiker im AVM-Sortiment. Auch wenn es mittlerweile vom X6 als Flaggschiff abgelöst wurde, bietet es nach wie vor alle wesentlichen Funktionen für die moderne Kommunikation und Heimnetzsteuerung. In Kombination mit einer Fritzbox fungiert es als zuverlässiges Steuergerät, das HD-Telefonie mit einer einfachen, kabellosen Bedienung vereint.
Trotz seines Status als bewährtes Mittelklasse-Modell bietet das C6 zahlreiche Extras: Es kann E-Mails, RSS-Feeds oder Webradio empfangen und lässt sich als Babyfon oder Smart-Home-Fernbedienung nutzen. Über das Menü steuern Nutzer grundlegende Funktionen wie das Schalten von smarten Steckdosen oder Heizkörperreglern und haben Zugriff auf den Mediaserver der Fritzbox. Für Anwender, die ein funktionales und preislich attraktives Handgerät suchen, bleibt das C6 eine vernünftige Wahl.
Fritz Smart Thermo 302 (intelligenter Heizkörperregler fürs Heimnetz)
FRITZ!
Preis: 69 Euro
Technische Details:
- Montage & Anschluss: Passend für alle gängigen Heizkörperventile (M30 x 1,5 Millimeter), inklusive Adapter für Danfoss RA
- Verbindung: Sicherer DECT ULE-Funk zur Fritzbox; einfache Einrichtung per Tastendruck
- Steuerung: Manuell am Gerät oder über die Fritzbox-Benutzeroberfläche, die Fritz-App Smart-Home, das Smartphone oder via Fritzfon
- Heizprofile: Individuell programmierbar für Wochentage, Urlaubszeiten und Sonderperioden, Gruppenschaltung möglich (mehrere Regler in einem Raum)
- Komfortfunktionen: Frostschutz, Boost-Funktion (schnelles Aufheizen), Fenster-offen-Erkennung, Tastensperre, Kalkschutz-Funktion und Push-Benachrichtigungen
- Display: Drehbares, energieeffizientes E-Paper-Display, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut lesbar
- Lieferumfang: Fritz Smart Thermo 302, 3 AA-Batterien, Installationsanleitung, Adapter für Danfoss RA
Der Fritz Smart Thermo 302 ist der Standard für intelligentes Heizen im Fritzbox-Heimnetz. Der Regler steuert die Raumtemperatur automatisch nach Ihren Wünschen, hilft beim Energiesparen und ist in wenigen Minuten montiert. In Kombination mit einer Fritzbox wird er zum Herzstück der Heizungssteuerung: Ob Sie Profile für das Homeoffice erstellen oder die Temperatur kurz vor Ihrer Heimkehr per App hochdrehen möchten – der Regler macht’s möglich.
Besonders praktisch im Alltag: Das E-Paper-Display verbraucht nur beim Wechsel der Anzeige Strom und verbessert die Batterielaufzeit damit deutlich. Dank nützlicher Automatik-Features wie der Fenster-offen-Erkennung (die Heizung regelt bei plötzlichem Temperaturabfall automatisch herunter) und der Steuerung per Fritzfon direkt vom Sofa aus, bietet der Thermo 302 Komfort, der über viele herkömmliche Thermostate weit hinausgeht.
Hinweis zur Benennung: Fritz hat die Smart-Home-Serie vereinheitlicht. Das Modell hieß früher Fritz Dect 302. Außer Namen und Verpackungsdesign sind die Geräte technisch identisch, beide lassen sich nahtlos in Ihr bestehendes Heimnetz integrieren.
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Microsoft wird dafür ausgelacht, was Apple und Linux längst machen
Microsoft arbeitet an einem neuen Performance-Feature für Windows 11 – und wie so oft reicht schon das Wort „Windows“, damit im Netz die ersten Nutzer die Augen verdrehen. Dabei ist die Idee hinter dem sogenannten Low-Latency-Profile alles andere als exotisch: Windows soll die CPU für kurze Momente stärker auslasten, damit Apps, Menüs und Systemelemente schneller reagieren. Wir erklären diesen für Windows neuen Ansatz in Microsoft testet Turbo-Modus für Windows 11: So funktioniert der neue CPU-Trick.
Konkret geht es um kurze Leistungsspitzen beim Öffnen von Apps, beim Aufrufen von Flyouts (temporären, schwebenden Bedienfeldern oder Menüs in Benutzeroberflächen) oder beim Starten von Kontextmenüs. Windows 11 soll also genau dann mehr Tempo abrufen, wenn Nutzer eine Verzögerung tatsächlich bemerken würden. Danach fährt die CPU wieder herunter. Kein Dauer-Turbo, kein versteckter Stromfresser – eher ein kurzer Schubs, damit sich das System weniger nach Denkpause anfühlt.
Microsoft kontert den Spott
Im Netz wurde das Feature trotzdem schnell als „faul“ verspottet. Der Vorwurf: Microsoft optimiere Windows 11 nicht richtig, sondern werfe einfach mehr CPU-Leistung auf das Problem. Microsoft-Vize Scott Hanselman hielt dagegen und erklärte sinngemäß: Das sei kein Schummeln, sondern moderne Betriebssystem-Praxis. MacOS und Linux würden vergleichbare Mechanismen ebenfalls nutzen, Smartphones ohnehin.
Sein süffisanter Seitenhieb: “Wenn Apple so etwas macht, wird es geliebt – bei Windows wird gelacht (im Original-Ton: Apple does this and y’all love it… Let Windows cook.).” Und ganz unrecht hat Microsoft damit nicht.
Moderne Systeme fühlen sich nicht deshalb schnell an, weil sie permanent mit Vollgas laufen. Sie reagieren schnell, weil sie im richtigen Moment kurz Leistung freigeben – etwa bei einer Eingabe, Animation oder einem App-Start. Genau das soll Windows 11 nun stärker nutzen. Laut Windows Central arbeitet Microsoft parallel außerdem weiter an klassischer Code-Optimierung. Der CPU-Boost ist also nicht der einzige Hebel.
Übrigens: Sollten Sie Windows 11 Home im Einsatz haben, dann entgehen Ihnen die vielen Vorteile der Pro-Version, die wir Ihnen hier vorstellen. Im PC-WELT Software-Shop ist das Windows-11-Upgrade für günstige 59,99 Euro statt 145 Euro erhältlich.
Windows 11 kann den Turbo gut gebrauchen
Trotzdem bleibt ein kleiner Beigeschmack: Dass Windows 11 ein solches Feature gut gebrauchen kann, sagt eben auch etwas über den aktuellen Zustand des Systems aus. Viele Nutzer kennen die kleinen Hänger im Alltag nur zu gut – hier ein träges Kontextmenü, dort ein Startmenü mit Gedenksekunde.
Wenn der neue Boost diese Momente entschärft, dürfte der Spott schnell leiser werden. Am Ende zählt nicht, ob Microsoft das besonders elegant verkauft. Entscheidend ist, ob Windows 11 im Alltag spürbar flotter wirkt. Und falls ja, darf man Microsoft ausnahmsweise sogar zugestehen: Nur weil Apple es besser verpackt, ist die Idee nicht automatisch schlecht.
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Whatsapp bekommt Inkognito-Chat: Stellen Sie der KI Ihre peinlichen Fragen
Meta führt Inkognito-Chats mit Meta AI auf Whatsapp und in der Meta AI-App ein. Damit sollen Sie in Whatsapp der KI Fragen stellen können, die niemand sehen kann. Auch Meta nicht, wie das Unternehmen beteuert.
Sie wollen die KI fragen, wie man eine bestimmte Geschlechtskrankheit erkennt oder behandelt? Oder wie man am besten einen Seitensprung verheimlicht? Oder was man gegen Inkontinenz tun kann? Wie man schlechten Atem wegbekommt? Solche und ähnliche Fragen verlangen nach einer gewissen Diskretion. Doch wenn Sie diese Fragen oder vergleichbare ChatGPT oder Gemini stellen, dann werden diese gespeichert und von der KI ausgewertet sowie für das Training der KI verwendet. Das ist in solchen Fällen aber unerwünscht.
Deshalb rollt Meta nun die Inkognito-Chats mit Meta AI aus. Das soll sicherstellen, dass niemand die Inhalte von Inkognito-Chats mit Meta AI einsehen kann, nicht einmal Meta selbst. Das setzt natürlich voraus, dass Sie diesem Versprechen von Meta vertrauen.
Inkognito-Chat mit echter Privatsphäre dank Private Processing
Meta
Die wichtigsten Funktionen im Überblick (laut Meta):
- Wie es funktioniert: Ein Inkognito-Chat startet eine private, temporäre Unterhaltung. Nachrichten in Inkognito-Chats werden in einer gesicherten Umgebung verarbeitet, auf die Meta keinen Zugriff hat. Inkognito-Chats werden nicht gespeichert und Nachrichten verschwinden standardmäßig.
- Echte Privatsphäre ohne Kompromisse: Vor zehn Jahren hat WhatsApp die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Chats eingeführt. Private Processing ist der nächste Schritt dieser Entwicklung für KI-Chats: Niemand kann Unterhaltungen mitlesen, die durch Private Processing geschützt sind, nicht einmal Meta selbst.
- Nebenchats: In den kommenden Monaten werden auch Nebenchats mit Meta AI folgen. Sie bieten in bestehenden Unterhaltungen private Unterstützung, etwa zusätzlichen Kontext zum laufenden Gespräch, ohne den eigentlichen Chat zu stören. Auch Nebenchats werden durch Private Processing geschützt sein, sodass niemand die Unterhaltung mitlesen kann.
- Verfügbarkeit: Inkognito-Chats mit Meta AI werden in den kommenden Monaten weltweit auf Whatsapp und in der Meta AI-App weltweit eingeführt.
In diesem Blogbeitrag stellt Meta das Konzept des Inkognito-Chats mit Meta KI weiter vor. Detaillierte Informationen stellt Meta hier zur Verfügung.

