Literatur

Ausgewählte aktuelle Beiträge aus dem Angebot von Deutschlandfunk Kultur
  1. Gustave Flaubert hätte heute viele Follower. Seine Wutausbrüche über die menschliche Dummheit in Briefen sind legendär und in ihrer Unflätigkeit unerreicht. Der Roman "Madame Bovary" aber musste unpersönlich erzählt werden. Was für eine Qual.

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  2. Inspiration ist schön, macht aber viel Arbeit, hätte Karl Valentin das Studium an Schreibschulen zusammengefasst. An vielen Orten kann heute literarisches Schreiben erlernt werden, und die Kritik an der vermeintlichen „Institutsprosa“ ist fast verstummt.

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  3. Warum hat die Neue Rechte so viel Erfolg? Diese Frage beschäftigt auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Jenseits aktueller Aufregungen suchen sie in ihren Büchern nach neuen Perspektiven und komplexen Innenansichten.

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  4. Literatur über "Zigeuner" gibt es zuhauf, viel mehr als über Sinti und Roma. Literatur von der größten ethnischen Minderheit Europas aber gibt es kaum. Erst seit dem Holocaust nimmt die Zahl ihrer Texte zu. Sinti und Roma schreiben zurück.

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  5. Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

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